Stand der Dinge: Typografische Auseinandersetzung mit dem materiellen und immateriellen Ich
2023Publikation
Die Thesis gibt einen Überblick über die Art der Beziehungen, die Menschen zu ihren Dingen haben können, und wie sich mehr über diese herausfinden lässt. Außerdem wird der Beruf des Nachlasspflegers vorgestellt und die Aussagekraft des Nachlasses über einen verstorbenen Menschen anhand von verschiedenen Beispielen erläutert. Es wird weiterhin ein Bezug zu Ordnungs- und Unordnungssystemen hergestellt und ein Überblick über Projekte von Edmund de Waal, Florian Slotawa, Christian Lange, Nele Guelck, Ricarda Roggan und weiteren, die sich mit eigenen oder fremden Besitztümern und/oder der Auflistung oder Katalogisierung derer beschäftigen, gegeben. Anhand des beschriebenen Buch Projekts »Stand der Dinge« wird außerdem erläutert, wie sich die subjektiven Gefühle zu den eigenen Dingen typografisch darstellen und gleichermaßen die (außenstehenden) Betrachter integrieren lassen.
Die 50-seitige Arbeit mit Magazin-Charakter wurde als Einleger für das Buch gestaltet, um den Hintergrund des Projekts zu erläutern. Durchscheinendes Papier verknüpft die Inhalte miteinander und wirft durch schwer erkennbare Inhalte Fragen auf. Fußnoten, die in Monospace Schrift gesetzt wurden, greifen die bürokratische und ermittlerische Arbeit des Nachlasspflegers erneut auf.
Aufgabe: Konzept + Gestaltung + Text
Betreuung: Prof. Pierre Pané-Farré + Prof. Vincent Kohlbecher
Schrift: Atlas Grotesk + Atlas Typewriter
Papier: 80g Munken Polar